Ist eine zentrale Wärmeversorgung sinnvoll?

Von Anfang an wurde eine zentrale Wärmeversorgung favorisiert. Obwohl bei allen Haustypologien das Ziel verfolgt wird, den Energieverbrauch möglichst niedrig zu halten, wurde von einem renomierten Energieberatungsunternehmen die Sinnhaftigkeit einer zentralen Wärmeversorgung bestätigt. Geplant wird derzeit mit einem Energiebedarf von ca. 800 KW im Wohngebiet.

"Ein zentrales Heizsystem ist wirtschaftlicher, effizienter und damit nachhaltiger als 150".

Mit anderen Worten: "Ein Kamin ist besser als 150".

Unterschiedliche Phasen der Wärmeversorgung.

Das Nahwärmenetz ist derzeit im Bau. Trotzdem wird aus Gründen der Wirtschaftlichkeit  bis zur Fertigstellung der ersten rund 30 Häuser (Phase 1) die Wärmeversorgung über mobile Heizungen erfolgen.

Mit Beginn der Phase 2 wird das Nahwärmenetz in Betrieb genommen. In dem Zuge wird auf eine zentrale Wärmeerzeugung umgestellt. Um den jeweiligen Wärmebedarf (Grund-, Mittel- und Spitzenlast) optimal abdecken zu können, werden mindestens 3 separate Heizanlagen installiert.

Für den Grundlastkessel ist ein Blockheizkraftwerk vorgesehen, in dem eine wärmegeführte Stromerzeugung erfolgt.

Im gesamten eQ wird auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen verzichtet. Die zum Einsatz kommenden Brennstoffe werden derzeit ermittelt. Zur Auswahl stehen Bioerdgas und Nebenprodukte der Landwirtschaft, wie beispielsweise Pflanzenöl,  Sonnenblumenschalen und Holzhackschnitzel.